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𝟚𝟟 Die Klangschale und der Schmetterling

Ich machte ein intensives Zen-Seshin mit einer amerikanischen Zen-Meisterin. In der Pause warteten wir auf Einzelgespräche mit ihr. Bevor man zu ihr hineinging, schlug man die Klangschale, die an der Türe stand, dreimal an.

Es dauerte, bis ich endlich drankam, und als ich dann die Schale anschlug, sah ich am oberen Rand einen feuer-orangeroten Energie-Ring in einer unglaublichen Farbintensität.
Die Zen-Meisterin hat das durch die noch geschlossene Türe bemerkt und mich daraufhin angesprochen.
 

Mittags saß ich beim Essen neben ihr an einem der langen Tische im Freien. Sie erzählte irgendetwas und machte dann eine unschöne Bemerkung. Da kam ein Schmetterling und setzte sich auf ihren Mund, ein Füßchen auf die Oberlippe, das andere auf die Unterlippe, und verschloss ihr so den Mund.

Sofort erkannte sie, dass sie etwas gesagt hatte, was nicht gut war, und nahm es vor allen Anwesenden zurück. 


Achtsam in jeder Hinsicht.
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𝟛𝟘 Akupunktur

Zur Stärkung des Rückens hatte ich einen Akupunkturtermin.
Ich streckte mich auf der Liege beim Arzt aus und er setzte die Nadeln. Ich hatte das früher schon einmal machen lassen und war sehr entspannt dabei.
Alles ging sehr schnell. Zu meinem Entsetzen setzte der Arzt die oberste Nadel bis in den Kopf hinauf, direkt in die Fontanelle, was die Kundalini stimuliert.
Das war ja nun genau das, was ich nicht haben durfte, da bei mir, vermutlich durch einen Schock, die Kundalini vorzeitig losgegangen war und ich dreimal in Hanau bei einem Spezialisten gewesen war, um diesen Energiestrom zu bremsen. Rückgängig kann man ihn nicht mehr machen, wenn er einmal losgetreten ist.


Als also diese für mich schädliche Kopfnadel gesetzt war, reagierte ich sofort und rief: „Halt!”, aber der Arzt war schon draußen und hatte die schalldichte Tür hinter sich geschlossen. An Aufstehen mit den vielen Nadeln war nicht zu denken.
Ich rief mehrmals laut.
Keiner hörte mich.


So blieb mir nur das Gebet. 

Intensiv rief ich zu Jesus um Hilfe.
Da kam die unglaublich schöne und beruhigende Energie meines japanischen ZEN-Lehrers und Meisters Prof. Nagaya, vertraut mit asiatischen Methoden für die Energieströme im Körper, und füllte den ganzen Raum mit Schutz und Harmonie und nahm mir alle Angst. Ich fühlte mich unendlich wohl und geborgen.


Das hielt über die ganze Sitzung an, bis der Arzt wieder hereinkam und die Nadeln herausnahm.


Nicht Jesus war gekommen, um mich zu schützen, sondern ER hat mir einen buddhistischen Fachmann geschickt aus dem asiatischen Raum, aus dem die Kunst der Akupunktur kommt.


Überflüssig zu sagen, dass alles gutging.


Und gleichzeitig zeigte mir Gott Seine Freiheit und dass er sich gut „mit der Ökumene” auskennt.

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